die Wein Jahre und Ernst dem Schreiber

    die Wein Jahre


 

    

Ein Berner Namens Rothenbühler
hatte einen guten Fühler,
alle sagten: „Mou der Franz dä chönnt’s“
denn er pflanzte Wein im Tal der Oenz.
Die Oechslegrade waren toll
alle Fässer wurden voll,
das fing dem Franz an zu gefallen,
denn, er kriegte Lob und Anerkennung von allen.
Doch plötzlich kam das Aus,
Franz und Frau suchten sich ein Haus,
sie fanden eins, im näheren Kreise,
jedoch steht es in einer Anflugschneise.
Für Franz ist das aber keine Qual,
denn er fliegt ja auch per PC international.
„Anstatt am Sunntig mit der Frou go bade,
tuet är vom Internet Flüger abelade.
Sei es die Swiss, die Thai oder sonst eine Air,
das Hobby gefällt ihm und er geniesst es sehr,
es gefällt ihm so sehr,“das är fasch dürgeheit“
und dann sagt: „Das isch wieder ä schöne Cheib.“
Dann setzt er sich ins Cockpit, hinter den Joystick
und fliegt ab in Richtung Mosambik.
Kommt er dann zurück von seiner Reise,
peilt er an, die Anflugschneise,
plötzlich, Maja zieht den PC-Stecker aus
und Franz landet gleich neben seinem Haus.
Er fluchte und meinte: Das sollte dann nicht ausarten,
sonst preiche er noch mal den neuen Wintergarten.
Maja meint: „Weisch Franz, i ha das schon nid vergässe,
aber chum jetzt Schatz mir chönnte ässe.“
Franz ist noch für ganz anders im Stande,
denn er gilt als Genie hier zulande.
Ist ein Weingut mal so gross
wie im Bern Seeland das grosse Moos,
da tut die Handarbeit Dir nichts mehr nützen
und Du musst per Helikopter die Reben sprützen.
Auch in Thörigen sind nicht alle Hügel eben
Gerade ideal zur Bepflanzung von Reben.
Wir hoffen es sei für Dich eine Mission
denn churzum geisch ja i Pangsion.
Dann hast Du Zeit zum pflegen und zum trinken,
lasse bloss die Oechslegrade nicht absinken.
 
 
Es gibt ja da so einen Brauch
den kennst Du als Winzer sicher auch,
lad uns alle ein zu einem „Läser Sundi“
„mir suffe ou üs de über d Rundi.“
Wein pflanzen ist ein gutes und ein schönes Ding
das sag ich Dir, Als Schreiberling.
Da gabs mal einen der da schrieb
Und sich dabei die Hände rieb:
„Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang
der bleibt ein Trottel sein Leben lang.
Nun genug der Sprüche und der Worte,
Franz schneid an die Geburtstags-Torte,
dazu ein Kafi mit einem Chrütter oder einem Ly
und „Du wirsch gseh so schön cha zLäbe si.“
Bleibe stehts gesund und fit
und Du bist immer „Franz der Favorit.“
Ich glaube ich war da kein grosser Übertreiber
Unterschrift: Ernst der Schreiber
 
 
Hallo frot@besonet,
danke für die Post, ist verry nett,
kann mich nicht so zämenraffen
und Post nach Thörigen schaffen
hab ein bisschen Mühe mit dem Denken,
weil Wein und Bier meine Geschicke lenken.
Aber denk ja nicht ich sei am sauffen
zerbreche mir den Kopf, wo soll ich die
Getränke kaufen.
 
Ernst der Schreiber


Zu Deiner Homepage gratulier ich Dir,
stellte fest der Spruch vom Rentner passt zu mir.
Noch drei Jahre, dann ist's soweit,
aber Angst und Schrecken macht sich breit.
Auch ich schlucke schon Tabletten,
hoffe mein Gedächtnis damit zu retten.
Das Bügeleisen in der Hand,
den Stecker noch nicht in der Wand,
das Gegenteil wäre vielleicht nicht so gut,
 weil, sonst gibt s auf dem Bügelbrett ne Glut.
Die Folgen wären dann fatal,
drum bügelt Margrit noch einmal.
Aber ein Problem hab ich mit meiner Bank,
das hingegen weis ich, Gott sei Dank.
Steck ich die Karte in den Schlitz
zeigt's an 0,00, das ist kein Witz.
Hoffe da ganz still und leise
die Rente komme, sonst ist es scheisse.
 
so schrieb Ernst der Schreiber
 
 

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